Traditionsfahrzeug B 1000 – SMH II übergeben

Eisenberg.  Einen Oldtimer zu restaurieren, braucht nicht nur eine Firma, die über das richtige Material und die geeigneten Maschinen verfügt, sondern auch Menschen, die selbst Oldtimerliebhaber sind und das Gespür für Details haben. Beides haben wir im Autohaus Gaudes in Eisenberg gefunden. Lutz Alberts, der verantwortliche Schlosser vom Autohaus Gaudes im Petersberger Gewerbegebiet, kümmerte sich im letzten dreiviertel Jahr mit viel Engagement um unseren Oldtimer. Unterstützung erhielt er von unserem befreundeten Rot – Kreuz – Kameraden Bernd Greibich aus Eisenberg, der sich mit DDR – Krankenwagen bestens auskennt. In vielen Telefonaten und einigen Besuchen wurden Absprachen über den Verlauf und den Stand der Arbeiten getroffen. Bernd Greibich und der Ohrdrufer Rotkreuzler Lutz Völker arbeiteten dabei eng zusammen.

Unser Fahrzeug bekam innen und außen einen neuen Farbanstrich. Erst nach dem Demontieren der Teile und der Inneneinrichtung des Fahrzeuges stellte sich heraus, welche Mängel beseitigt werden mussten, die auf den ersten Blick nicht zu sehen gewesen waren. Alle Beteiligten gaben sich große Mühe und arbeiteten mit Liebe zum Detail. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es entstand ein wahres Schmuckstück eines B1000, das am vergangenen Samstag von den DRK - Kameraden aus Ohrdruf (Landkreis Gotha) zurück nach Hause geholt werden konnte.

Der DRK Ortsverein Ohrdruf bedankt sich bei den Mitarbeitern des Autohaus Gaudes und bei Kamerad Bernd Greibich für die tolle Arbeit und gute Zusammenarbeit.

Einen Dank geht auch an die Autosattlerei Meenzen aus Eisenberg, die mit viel Geschick u.a. einen neuen Himmel sowie Tür- und Motorverkleidung fertigte und an Herrn Marco Gaudes, für die tolle originalgetreue Beschriftung für das Fahrzeug.

 

DRK Ortsverein Ohrdruf

"Ohrdrufer Rotkreuzgeschichten" werden veröffentlicht

 

Wir, der älteste DRK-Ortsverein in Thüringen, veröffentlichen unsere Dokumentation zur Rotkreuzgeschichte in Ohrdruf. Nach der Schlacht von Langensalza im Jahre 1866, wo erstmals auf deutschem Boden das Rote Kreuz als Neutralitätszeichen getragen wurde, bildete sich der "Ohrdrufer Verein für Unterstützung und Pflege im Felde verwundeter Krieger", an dessen Spitze der Ohrdrufer Bürgermeister Strenge und der Archidiakonus Brehm standen. Am 8. März 1884 gründete sich dann in Ohrdruf die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz als erste Rotkreuzformation im damaligen Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha.

2007 bekamen wir von Herrn Wolfgang Albrecht die Broschüre "Das Rote Kreuz in Ohrdruf und Nachbargemeinden von 1884 bis 1945" überreicht.

Diese nahmen wir zum Anlass, uns noch intensiver mit der Rotkreuzgeschichte des Vereins zu beschäftigen. Mit Unterstützung des Heimatforschers Bernd Greibisch aus Eisenberg entstand 2010 eine erste Dokumentation.

Diese wurde fortgeschrieben und durch weitere Recherchen ergänzt. Das Ergebnis kann nun als Buch mit dem Titel "Ohrdrufer Rotkreuzgeschichten - Eine Dokumentation des DRK-Ortsvereins Ohrdruf" über den Rockstuhlverlag Bad Langensalza bezogen werden.

Durch vielfältiges Bildmaterial konnte die Geschichte des Vereins lebendig dargestellt werden. Unser Dank geht an alle, die uns ihre Bilder zur Verfügung gestellt haben. Unser besonderer Dank gilt natürlich Herrn Bernd Greibich, er ist selbst ein Rotkreuzler und ein langjähriger Freund unseres Vereins, für seine Hilfe und Unterstützung.

This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now